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Das Konzept der Kinderstube Lokstedt

UNSERE ZIELE
In unserer Kinderstube sollen die Kinder ein zweites Zuhause vorfinden. Sie können sich hier fallen lassen und ihr Vertrauen entfalten und wachsen lassen, indem sie in unserer Kinderstube immer wieder "ihres" finden: ihr Lieblingsspielzeug, ihre gestalteten Bilder an den Wänden, ihre Freunde und ihre Erzieher.
Die Kinder dürfen sich hier in geschütztem Raum ausprobieren und ihre jeweiligen individuellen Fähigkeiten herausfinden. Sie können sich selbständig Aufgaben suchen, wie z.B. Tisch decken und abräumen, fegen und die Tische abwischen, und gleichzeitig steht ihnen alle Unterstützung der Erzieher zur Verfügung, wenn sie sie brauchen.
Bei uns lernen die Kinder Regeln einzuhalten und abzufordern. Ihnen werden klare Grenzen gegeben und so können wir alle an einem Strang ziehen: Kinder und Erzieher.


UNSERE ZIELGRUPPE
Unsere Zielgruppe sind Kinder von 2 bis 6 Jahren für den Elementarbereich mit eigener Vorschule. Die Kinderstube ist kein Integrationskindergarten.
Wir wünschen uns aktive Elternmitwirkung bei organisatorischen Abläufen als Identifikationsmöglichkeit für die Kinder.


UNSER AUFGABENVERSTÄNDNIS
Wir nehmen die Kinder in ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten ernst: wir nehmen sie so wie sie sind. Wir schätzen die individuelle Persönlichkeit der Kinder, wir versetzen uns in die Lage des Kindes und handeln daraus. Wir geben jedem Kind den Raum und die Zeit, die es benötigt um sich optimal zu entwickeln und unterstützen es anregend.
Wir Erzieher sind geduldig und hören genau zu. Wir entwickeln Empathie für jedes Kind, wir arbeiten in Herzlichkeit, wir beobachten und reflektieren die Kinder und uns selbst in der Arbeit am Kind.

Wir greifen die Themen der Kinder auf und setzen sie um. Dabei bestimmen die Kinder selbst das Tempo und das jeweilige Spiel.


GRUNDLAGE UNSERES HANDELNS
Wir gestalten den Alltag miteinander.
Wir schaffen Zusammenhalt, indem wir soziale Beziehungen stärken. Wir haben Respekt vor der Individualität des einzelnen Kindes. Wir Erzieher verstehen uns als Team mit entsprechender Verantwortung. In unserer Kommunikation sind wir wahrhaftig ohne zu verletzen! Dabei akzeptieren wir die eigenen und die fremden Bedürfnisse. Wir sind weltanschaulich offen und tolerant gegenüber unterschiedlichen Lebenseinstellungen.

Bildung beginnt für uns in der morgendlichen Begrüßung jedes einzelnen Kindes. Bildung bedeutet für uns in alltäglichen Handlungen Kompetenzen zu erwerben, wie z.B. selbständiges An- und Ausziehen, Zählen von Geschirr beim Tischdecken, Entwickeln individueller Kreativität, Erwerben sozialer Kompetenzen, Nutzung des Freispiels im Haus und Garten mit den Möglichkeiten des Entdeckers und Erfinders, Ausbildung musischer und künstlerischer Kompetenzen, Anregung der Phantasie durch Bücher und Rollenspiele, Erleben der Gemeinschaft bei Ausflügen, beim Einkaufen und bei Projekten. LERNEN UND BILDUNG IM SPIEL!


UNSERE ARBEITSFORMEN, METHODEN UND VORGEHENSWEISEN
Durch unsere Tages-, Wochen- und Jahresstruktur vermitteln wir Sicherheit für die Kinder. Sie erleben dadurch Ordnung im freien Spiel.
Durch unseren großen Garten vermittelt sich den Kinder die Natur und die notwendige Pflege der Pflanzen, der Gerätschaften und der Spielzeuge.
Die Kinder sollen sich, ihre Spielpartner und ihre Umgebung entdecken können. Sie werden an soziale Aufgaben, wie Backen, Tischkultur, Haushaltstätigkeiten u.v.m. herangeführt.
Die Kinder werden in ihrer Kommunikationsfähigkeit unterstützt und lernen sich zu verständigen, Gefühle zu äußern und eigene Ansichten zu formulieren. Dadurch lernen die Kinder sich in Streitsituationen zu begegnen.
Die unterschiedlichen Familiensituationen, -kulturen, -weltanschauungen werden in unserer Kinderstube integriert ohne zu dominieren. Wir schätzen die Unterschiedlichkeit der Kinder und deren Familien, dadurch entsteht ein "Großes Ganzes", das den Stil der Kinderstube ausmacht.

In der Beobachtung und in Entwicklungsgesprächen mit den Eltern beschreiben wir die Fähigkeiten und Entwicklungsschritte der einzelnen Kinder. Dabei halten wir uns mit (be) Urteilen zurück und gewähren dem Kind dadurch sein individuelles Tempo.
Aktives Zuhören ist Grundlage unserer Arbeit.
Wir haben eine Vielzahl an Räumlichkeiten, mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten für die vielfältigen Spielwünsche der Kinder.
Die Zusammenarbeit mit den Eltern in Partnerschaft ist für uns eine wichtige Voraussetzung der gemeinsamen Arbeit am Kind. Dieses findet z.B. in "Tür- und Angel-Gesprächen" statt. Wir bieten Gespräche zu Erziehungsfragen an.


UNSERE INTERNE ORGANISATION UND STRUKTUR
Wir Mitarbeiter bilden ein Team. Aufgaben werden im Team nach den jeweiligen Fähigkeiten verteilt.
Es gibt eine Stelle für die pädagogische und betriebswirtschaftliche Leitung, die die Pädagogik mit dem Team abspricht.
Eltern sind Mitglieder im Verein, wir streben die Mitgliedschaft der Erzieher im Verein an.
Der Verein ist unser Arbeitgeber. Die pädagogische und betriebswirtschaftliche Leitung ist Schnittstelle zum Verein.


UNSERE MITARBEITER UND MITARBEITERINNEN UND UNSERE AUSSTATTUNG
Wir beschäftigen 1 Sozialpädagogin, 2 Erzieherinnen, 1 Sozialpäd. Assistentin, 1 Hausmeister, 1 Sprachlehrerin, 1 Musikfachkraft.
Wir haben einen großzügig gestalteten Spielgarten mit Kletterbäumen und verschiedenen Spiel- und Klettergeräten die unterschiedliche notwendige Fähigkeiten abfordern. Den Kindern werden Naturerlebnisse mit Erde, Hölzern, Vögel und Tieren, Pflanzen, Kräutern und Beerensträuchern ermöglicht. Unser Haus bietet Räume für Rollenspiele, zum Bauen, zur Bewegung und Rückzugsmöglichkeiten. Wir haben ein großes Familienzimmer, indem gegessen und gebastelt wird. Die Küche wird als pädagogischer Raum genutzt. Für das Turnen hat die Kinderstube psychomotorische Turngeräte. Wir bilden uns regelmäßig in neuen pädagogischen Fragen weiter und gehören dem Soal-Netzwerk an.

März 2013